Qualitätssicherung, Identifizieren, DotScan, Automatisches Erkennen

Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche: Automatisches Erkennen und Identifizieren

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Die automatische Identifikation von Produktionsgütern aller Art wird zunehmend wichtiger, verbindet diese doch die realen Warenströme der Betriebe mit den virtuellen Datenströmen der IT-Systeme. Eine herausragende Rolle beim Erkennen und Identifizieren spielen berührungslose Messverfahren wie die Bildverarbeitung. Ein namhafter Entwickler von Lösungen zur zwei- und dreidimensionalen digitalen Bildverarbeitung mit industriellen, medizinischen und wissenschaftlichen Applikationen ist die in-situ GmbH.
Die Erfolgsgeschichte der in-situ GmbH mit Sitz in Sauerlach nahe München nahm 2001 ihren Anfang, als diese als Spin-off der seit 1987 im Bereich der Bildverarbeitung aktiven vidisys GmbH gegründet wurde. Durch die klare Aufgabenverteilung beider Firmen können die Geschäftsprozesse innerhalb eines wachsenden Unternehmensverbunds effizienter und kundennäher gestaltet werden. "Die in-situ GmbH zeichnet für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von bildgebenden Verfahren und Systemen zur Automatisierung von Erkennungs- und Identifikationsprozessen verantwortlich. Zum Einsatz kommen unsere Komplettsysteme und auf spezifische Kundenwünsche zugeschnittenen Lösungen unter anderem in der Automobil- und Pharmaindustrie", berichtet Physiker Prof. Dr. Hartmut Ernst, Gründer und Geschäftsführer sowohl der vidisys GmbH als auch der in-situ GmbH.
 
Innerhalb eines Jahrzehnts ist es dem Unternehmen eindrucksvoll gelungen, mit einer Vielzahl von bahnbrechenden Systemen eine führende Stellung auf dem deutschen Markt einzunehmen. Das Portfolio umfasst PC-basierte Bildverarbeitungs-Komplettlösungen (InSpect-Pro 3D), intelligente Kamerasysteme (SmartVision), 1D- und 2D-Code-Lesesysteme (Intelli-ID), SPARC.code zum Lesen von geprägten oder gegossenen Zeichenketten und Markierungen, 3D-Sensoren für Koordinaten-Messmaschinen (Phoenix) und Bremsbelag-Inspektionssysteme (InBIS). "Mit DotScan haben wir zusätzlich ein innovatives Inspektionssystem konzipiert, mit dem sich sicher und effizient die Blindenschrift auf Medikamentenverpackungen identifizieren lässt", nennt Prof. Dr. Hartmut Ernst ein weiteres wegweisendes Produkthighlight aus dem in-situ-Programm, das mit SPARC (Surface Pattern Analyzer and Roughness Calculator) auch eine patentierte Systemlösung zur 3D-Oberflächeninspektion mittels Shape-form-Shading-Technologie beinhaltet. So benötigt SPARC lediglich vier Bildaufnahmen, um dreidimensionale Oberflächeninformationen über die zu inspizierenden Objekte liefern zu können. Damit hebt sich SPARC in puncto Effizienz, Präzision und Wirtschaftlichkeit erheblich vom Wettbewerb ab. "Wir zeichnen uns durch ein Höchstmaß an Innovationsfreude und praxisorientiertem Denken und Handeln aus", betont Prof. Dr. Hartmut Ernst. "Um weiteres Wachstum generieren zu können, arbeiten wir intensiv mit Hochschulen sowie zahlreichen Partnerfirmen (z.B. COGNEX) zusammen, die teilweise auch die Software für unsere Systeme entwickeln."
 
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